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Henriquatre

Henriquatre Ratgeber

Wahrhaft königlich und edel sieht er aus mit seiner präzisen, akkuraten Form – der Henriquatre Bart gehört wohl zu den schwierigsten Bartformen, hat aber dafür auch eine Menge Vorteile und Besonderheiten. Aktuell sieht man ihn an erfolgreichen Männern wie Stefan Raab, Adrien Brody, Bernd Stromberg oder George Clooney. Der spanische Thronfolger Felipe macht dem königlichen Ruf der Bartform sogar alle Ehre und trägt ihn selbst ganz royal.

Benannt ist die Bartform nach dem französischen König Heinrich IV, oder in seiner Landessprache unter Henri Quatre bekannt. Er trug die markante Kombination aus Oberlippen- und Kinnbart mit viel Würde und wurde so zum Trendsetter, der bis heute in aller Munde ist. Der Rund-um-den-Mund-Bart, bei dem Wangen und Hals glattrasiert sind, ist sowohl attraktiv, männlich und königlich als auch sexy, verspielt und unwahrscheinlich smart. Aufgrund seiner Schwierigkeit, gilt er als echtes Kunstwerk und als Nobelbart.

Viele sagen über die Träger der Henriquatre auch, dass sie eitel seien. Das liegt nur daran, dass der Bart so akkurat und präzise geformt ist und somit der Träger definitiv viel Zeit damit verbringt, seinen Bart zu pflegen. Aber mit Eitelkeit hat das nicht viel zu tun. Viel eher spielen Trendbewusstsein und Tradition eine große Rolle. Zudem macht die beliebte Bartform attraktiv und sexy.

Für wen eignet sich der Henriquatre?

Leider steht die königliche Bartform des Henriquatre nicht jedem Typ Mann. Wenn man ein großflächiges oder quadratisches Gesicht hat, passt die Bartform perfekt, denn sie unterstreicht die markanten Gesichtszüge. Für Männer mit länglichen Gesichtern ist der Henriquatre eher ungeeignet, da er das Gesicht zusätzlich optisch verlängert.

Im Zweifelsfalle schadet es nicht, es einfach auszuprobieren. Das lohnt sich vor allem für Männer, die ihre maskuline, männliche Seite nach außen kehren wollen, gleichzeitig aber edel, erotisch und romantisch auf die Frauen wirken möchten. Die sehen in den Henriquatre-Bartträgern nämlich wirklich smarte Typen.

Wie lässt man sich den Henriquatre am besten wachsen?

Gleich zu Beginn kann man sagen, dass der Henriquatre wirklich eine Königsdisziplin unter den Bartformen ist – im wahrsten Sinne des Wortes. Aufwand, Pflege und Styling sind sehr mühsam und zeitaufwendig. Wer die Geduld aufbringen möchte, wird dennoch belohnt. Am besten eignet sich zu Beginn das Wachsen lassen eines Vollbarts. Ist dieser mehr als fünf Millimeter lang, werden Wangen- und Halspartie erst einmal glattrasiert.

Dann beginnt der schwierige Part: Der Henriquatre muss akkurat und ganz präzise geschnitten und geformt werden. Hier sind Fingerspitzengefühl und Geduld gefragt. Aber es gilt: Übung macht den Meister. Zum Anfang lohnt sich ein Spiegel mit Seitenflügeln, da man sich dort von vorne und von den Seiten gleichzeitig sehen kann. Das kann dabei helfen, den Bart auch wirklich gleichmäßig zu trimmen. Eine ganz genaue Symmetrie und saubere Konturen sind das A und O für einen gelungenen und gut aussehenden Henriquatre.

Die ideale Länge für die Bartform liegt zwischen drei und fünf Millimetern. Alle Barthaare müssen unbedingt auf dieselbe Länge gestutzt werden. Hat man den Dreh einmal raus und eine Form, ist die Nachpflege auch kein Problem mehr. Wer es etwas ausgefallener haben möchte, kann nach Lust und Laune experimentieren. Zum Beispiel kann man den Bart zum Kinn hin spitzer zulaufen lassen. Manche Männer mögen es auch, den Oberlippenbart zu zwirbeln oder extra in Form zu bringen.

Welche Rasurprodukte benötigt man für die Pflege und Rasur?

Umso aufwendiger die Pflege, desto größer auch die Liste an nötigen Produkten. An erster Stelle steht der Barttrimmer für das gleichmäßige Stutzen des Bartes auf eine Länge. Zum Rasieren selbst werden Rasierpinsel, Rasierhobel und Preshave-Produkte empfohlen. Zum Rasieren mit dem Rasierhobel eignen sich zum Beispiel transparente Rasieröle oder Rasierschaum. Das Öl hat den Vorteil, dass es die Sicht auf den Bart und die Konturen während der Rasur nicht nimmt.

Der Rasierhobel ist kein Muss, aber er beweist sich immer wieder als einfacher und akkurater als Nass- oder Trockenrasierer. Vorausgesetzt ist eine immer scharfe Klinge. Für die regelmäßige Pflege des Bartes benötigt man Bartshampoo oder Bartseife. Milde Haarshampoos oder Babyshampoos gehen gegebenenfalls auch für die Reinigung des Bartes. Nach der Rasur und der Wäsche eignen sich Aftershave-Produkte oder Bartöl, welches sowohl Bart als auch Haut mit allem Wichtigen versorgt. Wer Wert auf Feintuning legt, benutzt zusätzlich Bartwichse.

Die Pflege des Bartes sollte ebenso königlich sein

Eine regelmäßige Pflege des Henriquatre ist existenziell für ein schönes, gepflegtes Bild. Besonders beim Henriquatre sind Drei-Tage-Stoppeln ein absolutes Tabu. Die Seiten sowie der Hals müssen immer glattrasiert sein, damit der Bart sein edles Aussehen behält. Der Bart selbst muss ebenfalls immer wieder nach geschnitten und die Form beibehalten werden.

Ist der Bart zu lang, sieht er schnell ungepflegt und zottelig aus. Und ein Ziegenbart ist ja auch nicht Sinn der Sache. Am besten lässt sich der Bart nach der Bartwäsche trimmen. Das gründliche Ausspülen und Trocknen des Bartes sind wichtige Bestandteile der Komplettpflege. Ein Bartkamm sorgt für geschmeidiges Barthaar und einen besseren Überblick über eventuell zu lange oder abstehende Stellen im Bart. Die Häufigkeit des Trimmens ist abhängig von der Schnelligkeit des Bartwuchses, die bei jedem Mann anders ist.

Man sollte den Bart jederzeit im Auge haben und stets an der akkuraten Linienführung arbeiten. Die Bartlänge von drei bis fünf Millimetern sollte nicht überschritten werden. Empfehlenswert ist auch die tägliche Pflege mit Bartöl. Bereits ein paar Tropfen jeden Tag verleihen dem Bart einen dezenten Glanz sowie Geschmeidigkeit und einen angenehmen Duft. Gute Bartöle bestehen nur aus natürlichen Pflanzenölen und sind frei von chemischen Zusätzen. Das Einarbeiten des Öls in den Bart funktioniert auch sehr gut mit einem Bartkamm oder einer Bürste. Zudem schützt Bartöl den Bart auch vor äußeren Einflüssen und ist gleichzeitig gut für die Haut unter dem Bart.